5. Runde der Bundesliga

Spannende Ergebnisse brachte die 5. Runde der Gewichtheberbundesliga. Die WKG Gitti-City/Langenlebarn konnte beim Kampf in Linz, Auwiesen, den SK-Vöest mit 2:1 schlagen. Im Reißen hatten die WKG-Athleten 4 Fehlversuche, der SK-Vöest nur 3, das reichte für einen 10 Punkte Vorsprung und den Sieg in der Teildisziplin, sollte sich am Ende aber als zu geringer Puffer für den Gesamtsieg herausstellen. Wachet und Littringer zeigten jeweils 6 gültige Versuche, Littringer sogar mit neuer persönlicher Bestleistung von 160kg. Philipp Forster brachte mit 158/195kg das beste Einzelergebnis der Gäste. Auch ein überragender Sargis Martirosjan, der an einem österreichsichen Rekord im Reißen mit 184kg nur ganz knapp scheiterte, konnte am Ende eine Vöest-Niederlage nicht verhindern. Das hohe sportliche Niveau der Begegnung erkennt man auch daran, dass beide Mannschaften mehr als 1700 Punkte erreichten. Das Bundesligafinale wird im November in Stockerau ausgetragen. Eine echte Vorentscheidung ist allerdings noch nicht gefallen, mit einem Finalsieg könnte der SK-Vöest auch dieses Jahr den Mannschaftstitel wieder nach Linz holen.

Im Falle einer deutlichen Finalniederlage des SK-Vöest hätte der derzeit Drittlatzierte, ATSV Ranshofen, noch theoretische Chancen auf den Vizetitel. Nach einem 2:0 Sieg gegen die WKG NordWien/Polizei haben die Innviertler im Moment einen stabilen 3. Platz in der Tabelle. Der stärkste Athlet der Begegnung in Wien ist eine Athletin. Victoria Hahn erreichte hervorragende 89kg im Reißen und 106kg im Stoßen und trug damit 352,31 Punkte zum Mannschaftsergebnis bei. Stärkster Athlet aus Ranshofen war Patrick Dürnberger mit 330,57 Punkten.

Bruck an der Mur konnte mit einem klaren 3:0 gegen Bad-Häring den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren. Die Zugpferde dieses Erfolgs waren Christian Kathrein und Maximilian Tischler. Die Tiroler mussten diesmal auf Markus Sammer verzichten und konnten diese Vorgabe nicht kompensieren. Bester Tiroler Athlet war diesmal der erst 18 jährige Armin Ritzer.

Mit je 1 Sieg und 4 Niederlagen sind Nord-Wien, Bruck an der Mur und Bad Häring in einem Bereich, wo ein Platztausch im Finale noch im Bereich des Möglichen ist. Auch am Ende der Tabelle sind harte Kämpfe um den Klassenerhalt zu erwarten, die an Spannung dem Kampf an der Spitze um nichts nachstehen werden.

Bericht: Pressesprecher Markus Koch

Fotos Gottfried Langthaler

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