Das war eine klare Ansage der VÖEST Girls in der zweiten Runde der Frauen Bundesliga am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse im Sportpark Auwiesen. Nach Runde eins noch auf Platz zwei liegend, griffen die Linzerinnen voll an. Mit der 18-jährigen Veronika Honcarova stellten sie auch die Beste Heberin des Abends. Mit 731,82 Punkten erzielten Veronika Honcharova, Lilian Wagnsonner & Skye Tappeiner eine neue Jahresbestmarke in der Frauen Bundesliga. Weiterlesen
Das wird ein Knaller, wenn am kommenden Samstag, 29. August (ab 16 Uhr) im Sportpark Linz-Auwiesen die zweite Runde in der Frauen-Bundesliga stattfindet. Nach Runde eins führt die Union Lochen mit 24 Punkten vor dem SK VÖEST Linz mit 21 Punkten und überraschend der Union Lochen II (17 Punkte), auf Platz vier der KSV Rum mit 15 Punkten, dahinter die WKG Wels/Buchkirchen mit 13 Punkten. Auf Rang sechs die WKG Traiskirchen/Schwechat mit neun Punkten, dahinter der SK VÖEST II mit 6 Punkten und Breitenfurt/Polizei SV Wien mit 3 Punkten.
Der Titelfavorit bleibt aber weiterhin, trotz nur Platz zwei in der ersten Runde die Linzerinnen mit ihren drei Nationalkader Athleten Veronika Honcharova, Skye Tappeiner und Lilian Wagnsonner. Die Vöstler wollen in der zweiten Runde auf alle Fälle mal den Punktestand durch den Sieg über die Innviertlerinnen ausgleichen und dann steigt am 21. November ein Super Finale in Rum bei Innsbruck, um den dritten Titel nach 2024, 2025.
Lochen wird mit den zwei Nationalkader Athletinnen: Dr. Paula Zikowsky, Lena Raidel sowie mit Jessica Stauceanu am Start sein und wollen es den Linzerinnen so schwer wie möglich machen.
Das haben auch die Rumer um National Heberin Victoria Steiner vor, nach Runde eins nur auf Platz vier liegend, greifen sie die Union Lochen II an. Weiters im Kader der Tirolerinnen: Anna Lamparter und Tamara Norz.
Auch die WKG Wels/Buchkirchen, derzeit noch auf Rang fünf, will unter die Top vier kommen. Erstmals wird die 24.-jährige Quereinsteigerin aus dem CrossFit und Volksschullehrerin in Kleinzell im Mühlkreis Hannah Gahleitner aus Kirchberg ob der Donau die Frauenriege verstärken. Weiters im Kader der Messestädter: Karolin Palmstorfer, Schirin Pfeneberger, Sabrina Freimann.
Die WKG Traiskirchen/Schwechat als sechs platzierte nach Runde eins wird mit Dr. Bettina Pretterklieber, Caroline Marounek, Marlene Waldmüller an den Start gehen.
116 Teilnehmer beim 31. Int. Günter Stapfer Memorial in Ranshofen
Nach dem Juniors Battle in Lochen ist das Günter Stapfer Memorial eines der größten Nachwuchsturnieren in Europa. Diesmal mit Teilnehmer aus der Ukraine, Armenien, Deutschland, Tschechien, Ungarn und Österreich im Gewichtheber Zentrum Ranshofen. Beginn Freitag, 4. September um 13 Uhr und Samstag, 5. September um 9:30 Uhr.
Weitere Vorschau:
Samstag, 12. September 2026:
- Runde Mixed Bundesliga
AKH Vösendorf gegen KSK Brunn am Gebirge
Kultursaal Vösendorf, 18 Uhr
WKG Bruck/Barbell Tribe gegen Union Lochen
Bruck, HS Schillerstraße, 18 Uhr
KSC Bad Häring gegen SK VÖEST Linz
Bad Häring, Volksschule, 18 Uhr
Regionalliga
SK Salzburg gegen SK VÖEST Linz III
ASKÖ Sportzentrum Gnigl, 18 Uhr
- Runde Teamliga 1
AKH Vösendorf II gegen Badener AC
Kultursaal Vösendorf, 16 Uhr
SC Harland Holz Wallner gegen WKG Mödling/Post SV
Amtshaus Harland, 19 Uhr
- Runde Teamliga 2
WKG Schwechat/Traiskirchen gegen KSV Pressbaum
Traiskirchen, 18 Uhr
WKG Breitenfurt/Polizei Wien gegen FAK Goliath Wien
Breitenfurt, 18 Uhr
- Runde Teamliga 3
AC ASKÖ Feldkirchen gegen Eiche Wien
Sporthalle Feldkirchen, 18 Uhr
WKG Nord Wien/Hercules gegen WKG Loosdorf/Milon
Sporthalle Karl Seitz Hof, Wien, 18 Uhr
EU CUP in der Slowakei 17. – 20. September
Elisabeth Ecker geht ab September ins SPORT BORG in Linz
Die 14-jährige Ranshofnerin Elisabeth Ecker wurde ab September im SPORT BORG in Linz, wo sie auch das Internat besuchen wird, aufgenommen. Um das Vormittagstraining kümmert sich Nationaltrainerin Vici Hahn. Elisabeth Ecker hat im Juni 2026 die Kadernorm erreicht und ist ein hoffnungsvolles Nachwuchstalent des ATSV Ranshofen. Sie wird beim 12. EU-Cup, der für Nachwuchs-Athleten in der U15, U17 & U20 Altersklasse der vom 17. – 20. September in Bobrov/Slowakei stattfindet und erstmals im Nationalteam antreten.
ÖGV Aufstellung:
U15: Elisabeth Ecker (Ranshofen) – Thiago Koller (SVS Schwechat)
U17: Juliane Maderegger (Lochen) – Emmanuel Sadlauer (VÖEST)
U20: Veronika Honcharova (VÖEST) – Jonas Klinger (VÖEST)
Samstag, 19. September
Regionalliga
WKG Wels/Buchkirchen gegen AK Union Öblarn
ESV Wels Klubheim, 18 Uhr
Freitag, 25. September
Teamliga 3
KSV Klosterneuburg gegen WKG Nord Wien/Hercules
Babenbergerhalle, 19 Uhr
Samstag, 26. September
Nationalliga
KSV Rum gegen WKG Dornbirn/Innsbruck
Sportzentrum Rum, 18 Uhr
ATSV Ranshofen gegen WKG Wels/Buchkirchen I
Sportzentrum Ranshofen, 18 Uhr
Teamliga 3
WKG Loosdorf/Milon gegen AC ASKÖ Feldkirchen
Loosdorf, 19 Uhr
Report: Conny Högg
Speyer. Das war nichts für ein schwache Nerven das European Team Event in Speyer. Dramatik Pur war angesagt. Speyer nicht in der stärksten Aufstellung, ohne Legionäre und vor allen ohne Olympiateilnehmerin und Europameisterin im Reißen Lisa Marie Schweizer (sie ist an der Hüfte verletzt) am Start. Mit ihm Team von Speyer war auch Vivienne Meissner, die deutsche Staatsbürgerin lebt ja in Wien, startet auch beim AKH Vösendorf in der Bundesliga.
Nach dem Reißen eine knappe Führung für die Linzer mit 288,2 Kilopunkten vor Speyer mit 277,5 Punkte. Im Stoßen legten Honcharova & Co nach holten sich einen Vorsprung von 465,2 zu 419,5 Punkten gegenüber Seyer heraus. Damit siegte Linz mit 3:0 gegen Speyer und Laibach, Speyer siegte gegen Laibach ebenfalls mit 3;0. Die Slowenen mussten kurzfristig auf drei ihrer Heber wegen Verletzung bzw. keinen Urlaub vom Dienstnehmer verzichten, zwei Jugendheberinnen von Speyer und Carmen Bauer ergänzten das Team aus Laibach.
Die drei Punktestärksten kamen ebenfalls aus Linz: Überragend die 18-jährige Veronika Honcharova mit 143 Punkten (190 kg Zweikampf) vor dem 22-jährigen Sportsoldaten Elias Simbürger mit 136,8 Punkten (323 kg Zweikampf) und 21-jährigen Ukrainer Yaroslav Ponomarenko mit 135,6 Punkten (296 kg Zweikampf).
Der 40-jährige Bundestrainer, der selbst zur Hantel griff, ging im Reißen als letzter an die Hantel steigerte von 156 kg im Zweitversuch auf 161 kg, um die Führung im Reißen weiter auszubauen. Ein tadelloser Versuch folgte vom zweimaligen Olympiateilnehmer.
Die beiden Leondinger im Dress SK VÖEST Luca Modrey und Konas Klinger von der langen Frühjahrssaison etwas geschlaucht, zeigten zwar keine neuen Bestmarken aber lieferten wertvolle Punkte für den Sieg ab.
European Team Final in Speyer/GER:
- SK VÖEST Linz – 753,4 kg – 6 Punkte
- AV 03 Speyer – 697 kg – 3 Punkte
- KDU Jeklo Laibach 407,5 kg – 0 Punkte
VÖEST schaffte das Triple nach 2023 und 2025 auch Sieger 2026
2026.07.04 - 3. European Team Challenge - Speyer-VÖEST-Ljubljana
Bundesliga Nachtrag Kampf
Im Nachtrag Kampf zur 4. Runde der Mixed Bundesliga im Gewichtheben standen sich am Samstag, den 4.Juli im Vereinsheim des KSK Brunn der KSK Brunn und die WKG Bruck/Barbell Tribe Graz gegenüber. Das heimische Team Top motiviert mussten sich trotz Jahresbeste Marke von 1398,05 Punkten den Steirern, sie erzielten 1449,78 Punkte mit 51,73 Punkte Differenz knapp mit 0:2 geschlagen geben. Die Besten beim KSK Brunn: Bettina Amerstorfer mit 289,49 Punkten vor Manuel Schrammel mit 282,70 bzw. bei der WKG Bruck/Barbell Gribe Graz: Marco Moser war der Beste vor Anna Prattes mit 301,51 Punkte.
Tabelle nach der 4. Runde:
- VÖEST Linz 12 Punkte
- Vösendorf 9
- Lochen 6
- Bruck/Graz 6
- Brunn 2
- Bad Häring 1
Report: Conny Högg
Fotos aus Speyer: Conny Högg
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Nach dem 2:0 Sieg in der Mixed Bundesliga am 20. Juni vor heimischer Kulisse gegen Vösendorf bekommen die Stahlstädter am Samstag, den 4. Juli 2026 um 17:00 Uhr in Speyer mit dem European Team Finale mit dem AV 03 Speyer einen harten Brocken vorgesetzt. Bereits zum dritten Male wird ein „European Team Final“ – nach Obrigheim 2023 – Sieger SK VÖEST Linz, Linz 2025 – ausgetragen. Speyer erstmals Ausrichter eines solchen Bewerbers.
2025 konnte der SK VÖEST Linz vor heimischer Kulisse gegen Speyer jubeln, wird es auch 2026 wieder so sein? Die dritte Mannschaft kommt vom KDU Jeklo Ljubljana aus Slowenien. Ihnen wird nur eine Außenseiter Chance eingeräumt. Speyer, die ohne ihre Legionäre an den Start gehen stapeln natürlich tief, sehen VÖEST als Favorit.
Der zweimalige Titelgewinner SK VÖEST ist auch in diesem Jahr wieder der Favorit auf den Titel, die Sportler aus Linz an der Donau sind nahezu alle in der österreichischen Nationalmannschaft, zudem sind mit Sargis Martirosyan, der auch österreichischer Nationaltrainer ist, Yaroslav Ponomarenko und Hmayak Misakyan drei Sportler die in der deutschen Bundesliga als Gastheber in Obrigheim heben. Es ist also auch ein bisschen Brisanz in der Begegnung. VÖEST ist der aktuelle Titelträger und wird auch diesmal alles daran setzen den Titel zu verteidigen und das Tripple zu holen, so Abteilungsleiter Frank Hinterberger vom AV03 Speyer.
Hmayak Misakyan, kann aus privaten Gründen nicht mit dem Team in Speyer antreten, da er am 27. Juni geheiratet hat und im Urlaub sein wird.
Die Stahlstädter bei denen der Ukrainer Yaroslav Ponimarenko, er war bei der Junioren Europameisterschaft 2025 in der 79 kg Klasse auf Rang sieben platziert, zum ersten Male das Dress des SK VÖEST tragen und versuchen einen guten Einstand zu geben. Für der 40-jährigen Sargis Martirosjan ist es der dritte Wettkampf innerhalb von 14 Tagen, nach der Bundesliga gegen Vösendorf, hob er sich fünf Tage später bei der Masters EM in Belgien zur Goldmedaille und neun Tage später ist für ihn Speyer angesagt. Die beiden Leondinger Jonas Klinger und Luca Modrey sowie Elias Simbürger werden sich sicherlich ins Zeug legen, um eine gute Leistung abzurufen. Veronika Honcharova, war beim Bundesliga Wettkampf in Topform, wird sie auch in Seyer mit neuen Marken glänzen?
KSK Brunn im Nachtragskampf gegen WKG Bruck/Barbell Tribe Graz
Am kommenden Samstag, 4. Juli um 18 Uhr findet im KSK Brunn Klubheim der Nachtragskampf der 4. Runde der Bundesliga zwischen der Heimmannschaft KSK Brunn gegen die WKG Bruck/Barbell Tribe statt. Die Steirer sind die Favoriten.
Report & Fotos: Conny Högg
Bei den ASKÖ-Bundesmeisterschaften, die am Samstag, den 27. Juni im Kultursaal Vösendorf ausgetragen wurden, konnte sich die 20-jährige Stockerauerin Lilian Wagnsonner (FAC Gitti City Stockerau) sehr gut präsentieren. Die ehemalige Sportaerobic Junioren WM Teilnehmerin 2021 in Baku/AZE begann im Frühjahr 2024 mit dem Gewichtheben bei der Gitti City Stockerau. 2025 kam sie bei der österreichischen U20 Meisterschaft auf Rang zwei mit 162 kg im Zweikampf. Bei ihrer ersten U20 Europameisterschaft Teilnahme kam sie mit 163 kg auf den 21. Platz. Auch 2026 wird sie Österreich wieder bei der Europameisterschaft bis 23 Jahre im Oktober vertreten.
In Vösendorf war sie absoluter Topform mit 84 kg im Reißen stellte sie eine neue Bestmarke auf. Im Stoßen legte sie nach die 101 kg waren auch österreichischer U23 Rekord bis 63 kg. Im Zweikampf mit 185 kg natürlich auch eine neue Bestmarke.
Die Punktestärksten waren bei den Damen Lilian Wagnsonner (Gitti City) mit 244,27 Punkten vor Carolina Peschek (Goliath) mit 204,35 Punkten und Rocio Zelaya (Harland) mit 187,90 Punkten. Bei den Herren war Simon Breininger (Feldkirchen) mit 315,32 Punkten der Beste gefolgt von Hector Candray (Innsbruck) mit 303,82 Punkten und Emmanuel Sadlauer (VÖEST) mit 294,64 Punkten.
Report: Conny Högg
Fotos der Gruppe 1&2 auf der Facebookseite: (4) Weightlifting Austria | Facebook
2026.06.27 - ASKÖ Bundesmeisterschaft - Vösendorf
In der 4. Runde der Bundesliga im Gewichtheben kam es im Sportpark Auwiesen letzten Samstag zum ewigen Klassiker VÖEST Linz gegen AKH Vösendorf, wobei die Stahlstädter mit einer überragenden 18-jährgen Veronika Honcharova mit dem 2:0 Sieg aufwarten konnte. In der zweiten Begegnung siegte die Union Lochen klar gegen den KSC Bad Häring mit 6:0. Die dritte Begegnung zwischen dem KSK Brunn und der WKG Bruck/Barbell Tribe wurde auf den 4. Juli verschoben. Die fünfte Runde wird am 12. September sowie am 3. Oktober die Finalrunde in Linz ausgetragen. Weiterlesen
Die österreichischen Schülermeisterschaften im Mehrkampf (Reißen & Stoßen mit Technikbewertung, sowie 30m Sprint, 3-er Hop und Kugelwurf) wurden am Samstag, den 13. Juni im Veranstaltungszentrum Buchkirchen ausgetragen. Unter den zahlreichen Zuschauern u.a. der Bürgermeister der Marktgemeinde Buchkirchen Nikon Augustin, Vizepräsident Sport des ÖGV Patrick Dürnberger, Vizepräsident Finanzen ÖGV Herbert Schandl.
Leider nahmen von den 56 gemeldeten Teilnehmer/innen nur 45 teil. Eine Ausfallquote von 20 %. Aber diese 45 Teilnehmer/innen zeigten guten Sport, einige Entscheidungen wurden erst im Kugelwurf wie beim Jahrgang 2016 indem Franziska Selberherr nach dem Gewichtheberbewerb noch deutlich zurücklag und sie sich durch gute Leistungen in der Leichtathletik noch auf oberstes Siegerpodest kam. Dasselbe bei den männlichen Teilnehmern der U10 hier kam David Sammer – der Sohn von Bob Olympiateilnehmer Markus Sammer – durch eine überragende Wurfleistung auf Platz eins.
Lisa Emminger & Fabio Modrey die Gesamttagesbesten
Die höchsten Punkte erreichten:
Weiblich: Die beiden 11-jährigen Lisa Emminger (Lochen) & Juia Windhager (Lochen) setzten sich mit 538,18 Mehrkampfpunkten bzw. 514,73 Punkte gegen die 13-jährige Rebecca Janauschek (Vösendorf) mit 509,26 Punkten durch.
Männlich: Der erst 12-jährige Leondnger Fabio Modrey (VÖEST Linz) war mit 659,57 Punkten klar Beste vor dem 13-jährigen Lochner Patrick Maderegger mit 598,51 Punkte und dem 12-jährigen Konstantin Ecker (Ranshofen) mit 530,06 Punkten.
Die Medaillenvergabe nach Bundesland:
- Niederösterreich 4 G – 3 – S – 2 B
- Oberösterreich 4 G – 2 S
- Tirol 3 G – 2 S – 2 B
- Steiermark 1 S – 1 B
- Wien 1 B
2026.06.13 - OEM U9-U11-U13 Mehrkampf - Buchkirchen-komprimiert
Teamliga 3
KSK Eiche Wien gegen WKG Loosdorf/Milon 3:1 (1111,00 zu 1034,29)
Die Besten: Kevin Breiteneder (Eiche) mit 252,90 Punkten bzw. Siegfried Neuhauser (Loosdorf) mit 261,36 Punkten
Freitag, 19. Juni 2026 um 19 Uhr findet die zweite Paarung zwischen KSV Klosterneuburg und dem AC Feldkirchen in der Babenbergerhalle um 19 Uhr statt.
Vorschau
Samstag, 20. Juni 2026: 4. Runde Bundesliga
Schlagerkampf VÖEST Linz gegen AKH Vösendorf
Der ewige Klassiker VÖEST Linz gegen Vösendorf steigt am kommenden Samstag, 20. Juni um 18 Uhr im Sportpark Auwiesen. Die Stahlstädter sollten auch diesmal die Oberhand haben. Aber man weiß ja nie, wie sich der Wettkampfverlauf entwickelt. Wie heißt es im Lotto “Alles ist möglich“.
Im zweiten Wettkampf empfängt die Union Lochen vor heimischer Kulisse in der Ing. Peter Schnabl Halle in Lochen am See den KSC Bad Häring und sollte diesen Wettkampf eigentlich für sich entscheiden können.
Report: Conny Högg
Titelfoto: Conny Högg
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Im Veranstaltungszentrum Buchkirchen, Hundshamerstraße 7, werden am Samstag, den 13. Juni (ab 10 Uhr) Österreichs jüngste Gewichtheber/innen bei den Nationalen Schülermeisterschaften im Mehrkampf ihr Stelldichein geben. Was heißt Mehrkampf: Reißen und Stoßen mit Technikbewertung sowie 30m Sprint, 3-er Hop und Kugelwurf. Weiterlesen
Paul Majer mit drei ÖR der U20 – Dominik Certov bezwingt Hmayak Misakyan im Super Duell!
Es war mit Sicherheit ein Highlight, die Staatsmeisterschaften im Gewichtheben im Rahmen der Sport Austria Finals powered by „Österreichische Lotterien“ in einem Open Air am Rathausplatz in Wien auszutragen. Unter den zahlreichen Ehrengästen u.a. Staatssekretärin Michaela Schmidt, der Präsident des Europa Verbandes Dr. Astrit Hasani, der Präsident von Sport Austria Hans Niessl, Olympiateilnehmer Kurt Pittner,
Tag 1
Die ersten Entscheidungen standen am Donnerstag, den 4. Juni um 9:45 Uhr bei schönem Wetter mit den Gewichtsklassen 60 kg – 65 kg & 71 kg an. In der 60 kg Klasse ging der Titel an den 52-jährigen Wiener von der Eiche Wien Michael Baumgartner mit 158 kg im Zweikampf vor dem 16-jährigen Breitenfurter Christoph Huber mit 148 kg und dem 14-jährigen Matthias Moderbacher vom SC Harland Holz Wallner mit 136 kg in der Totale.
In der 65 kg Klasse lag nach dem Reißen der 16-jährige Michael Moderbacher vom SC Harland mit 86 kg vor Siegfried Neuhauser aus Loosdorf und Julian Rauch vom AC Feldkirchen in Führung. Rauch schaffte im Stoßen 94 kg und hatte 167 kg im Protokoll stehen. Moderbacher schaffte 101 kg im dritten Versuch und hatte 187 kg im Totalen stehen. Neuhauser brachte im zweiten Versuch 103 kg zur Hochstrecke, hatte in diesem Moment 183 kg erreicht, Ein Versuch war noch ausständig. Er forderte die Siegerlast von 109 kg, konnte aber die Last nicht mehr umsetzen, somit war Moderbacher Staatsmeister mit 187 kg.
Ein gutes Duell gab es auch in der 71 kg Klasse der Männer, nach dem Reißen führte Simon Müller von der Nord Wien mit 103 kg, gegenüber Mario Kanyka (Mödling) und Bernhard Legel (Vösendorf) je 94 kg, aber im Stoßen kam Müller nur auf 120 kg, Legel schaffte 130 kg und siegte so mit 224 kg zu 223 kg für Müller. Auf Rang drei Mario Kanyka mit 219 kg.
Die nächsten drei Gruppen waren die B-Gruppen der 79 kg – 88 kg & 94 kg Klasse. Die A-Gruppen wurden am Freitag um 11:30 Uhr Live im ORF Sport+ übertragen. Wie man sieht, kann man auch aus der B-Gruppe auf das Siegerpodest kommen. John Carlo Manalo von der Nord Wien gewann die B-Gruppe der Kategorie 79 kg mit 234 kg und sicherte sich damit glücklich die Bronzemedaille da Phillip Boresch in der A-Gruppe im Stoßen drei ungültige Versuche produzierte.
Florian Perreaux vom KSV Pressbaum gewann mit pers. Bestmarke von 260 kg im Zweikampf die B-Gruppe in der 88 kg Klasse und landete letztendlich auf Rang vier.
Die B-Gruppe der 94 kg Klasse als letzte Tagesgruppe am Donnerstag ausgetragen, war sehr spannend, da der Sieger dieser Gruppe – da in der A-Gruppe nur mehr zwei Heber am Start sind – sich eine Medaille sichern könnte. Nach dem Reißen führte der Haidenhofner Markus Brandstetter (ESV Wels) mit 110 kg vor Felix Pruckmoser (KSV Klosterneuburg) mit 109 kg und Bastian Tauschl vom KSV Pressbaum mit 107 kg. Im Stoßen schafften alle drei 135 kg, damit war klar Brandstetter steht am Podest.
Tag 2
Der zweite Tag am Freitag – bei schlechten Wetter – startete mit der B-Gruppe der Gewichtsklassen 110 kg & +110 kg. In der 110 kg Klasse war Christian Landlinger mit neuer Bestmarke von 277 kg im Zweikampf der Beste und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Von der + 100 kg Klasse kamen zwei Heber der B-Gruppe auf das Siegerpodest, der 29-jährige Salzburger Michael Maierhofer war bester der B-Gruppe mit 275 kg und eroberte damit die Silbermedaille. Tobias Leitinger (KSV Mödling) erzielte 253 kg und setzte sich damit auf Rang drei der Endwertung.
Topgruppe Live auf ORF Sport+
Die Top Gruppe der besten Athleten der Gewichtsklassen 79 kg bis +110 kg wurden Live auf ORF Sport+ übertragen mit einem hervorragenden Kommentator Matthias Haiden der selbst bei Pressbaum an den Start geht.
Die 79 kg Klasse war eine klare Angelegenheit für den Titelverteidiger dem 20-jährigen Tullner Paul Majer im Dress des Badener AC. Mit 135 kg im Reißen, 161 kg im Stoßen sowie 296 kg im Zweikampf buchte er für sich drei neue österreichische U20 Rekorde und den Staatsmeistertitel. Um Platz zwei und drei sollte es ein Duell zwischen Jakob Weber (Union Lochen) und Phillip Boresch (Ranshofen) kommen, Weber zeigte mit 125 kg im Reißen auf, Boresch nach guten 121 kg im Erstversuch scheiterte er bei 125 kg und im dritten Versuch bei 126 kg, im Stoßen platzte er nach drei ungültigen Versuche bei 150 kg und zweimal bei 155 kg, damit Platz zwei für den Lochner Heber mit 275 kg und Platz drei für den Heber aus der B-Gruppe John Carlo Manalo mit 234 kg.
Das beste Duell war das in der 88 kg Klasse zwischen dem Titelverteidiger Hmayak Misakyan (SK VÖEST Linz) und dem Vorjahrszweiten Dominik Certov (AKH Vösendorf). Beide hatte im Reißen 142 kg erreicht, im Stoßen Pokerface Justizwache Sportler Dominik Certov begann bei 165 kg mit einer gültigen Hebung, Sportsoldat Hmayak Misakyan konnte 166 kg im ersten Versuch nicht umsetzen, die Wiederholung im zweiten Versuch ging ohne Probleme. Jetzt wurde gesteigert: Dominik Certov mit 172 kg im Zweitversuch, Mit 173 kg in seinen letzten Versuch holte sich Hmayak Misakyan die Führung wieder zurück. Nun benötigte Certov 174 kg. Er konnte auch noch die 174 kg gültig abschließen, damit hatte Certov 316 kg und Misakyan 315 kg im Protokoll stehen. Auf Rang drei U20 WM Teilnehmer Jonas Klinger (VÖEST) mit 293 kg in der Totale.
Die 94 kg Klasse war eine klare Angelegenheit für den TV Elias Simbürger (VÖEST), der auf Grund der vielen Wettkämpfe nicht an seinen Bestmarken herankommen konnte. Mit 302 kg im Zweikampf sicherte er sich den Titel vor seinen Vereinskollegen Luca Modrey der auf 285 kg kam. Platz drei ging in dieser Gewichtsklasse an Markus Brandstetter (ESV Wels) der in der B-Gruppe auf 245 kg in der Totale kam.
Der 2-fache Olympiateilnehmer Sargis Martirosjan (VÖEST) startete in der 110 kg Klasse und war mit 339 kg im Zweikampf erfolgreich, dahinter auf Platz zwei Julian Heidenbauer (DSG Steiermark) mit 310 kg. Dritter hier Christian Landlinger (Lochen) aus der B-Gruppe mit 277 kg.
Das Superschwer die Klasse + 110 kg sicherte sich Philipp Forster von der Gitti City Stockerau mit 315 kg vor den B-Gruppen Athleten Michael Maierhofer (Salzburg) mit 275 kg und Tobias Leitinger (Mödling) mit 253 kg.
Ab jetzt war Ladies Time angesagt
In der dritten Wettkampfgruppe waren die 53 kg & 58 kg der Damen am Programm, Die 53 kg Klasse waren zwei Heberinnen am Start, die 23-jährige Anja Steidl vom SC Harland, die ja in Augsburg studiert und da auch für die Augsburger in der 2. Bundesliga startet, sowie Wanyu Sheng-Kara (Die Heberei Wien). Mit 127 kg im Zweikampf holte sich die nur 49 kg schwere Athletin Anja Steidl den Titel. Auf Rang zwei mit 100 kg die Wienerin Wanyu Sheng-Kara.
Die 58 kg Klasse sah 11 Teilnehmerinnen, wobei Irina Zelaya nur in der U15 ÖM an den Start gehen konnte, da sie noch keine österreichische Staatsbürgerschaft hat. Ganz klare Favoriten war Veronika Honcharova vom SK VÖEST Linz. Im Reißen haderte die EM-Teilnehmerin 2026, zweimal drehte sie die 80 kg nach hinten ab, erst der letzte Versuch ging gut, im Stoßen schaffte sie 98 kg scheiterte zweimal an der 102 kg Marke. Der zweite und dritte Platz war heiß umkämpft. Caroline Peschek (Goliath Wien) führte mit 62 kg vor ihren Vereinskollegin Sophie Gugrel mit 61 kg und vierte Elisabeth Riegler mit 60 kg. Nachdem Gugrel im zweiten Versuch 78 kg und Riegler im dritten Versuch dieselbe Last zur Hochstrecke bringen konnten, und Peschek mit dem ersten Versuch an 76 kg waren die Medaillen um Silber und Bronze bereits vergeben, es führte um Platz zwei Gugrel mit 139 kg vor Peschek mit 138 kg und Riegler mit 138 kg. Es waren um Platz zwei und drei nur mehr drei Versuche ausständig. Da Peschek im zweiten Versuch bei 80 kg scheiterte, aber Gugrel auf 81 kg steigerte, musste Peschek riskieren und dieselbe Last zu nehmen. Gugrel scheiterte an den 81 kg, nun musste die 25-jährige Peschek die 81 kg gültig abschließen, um sich Platz zwei zu sichern, ein grandioser Versuch der Wienerin folgte, damit mit 143 kg Silber gewonnen und auf Rang drei Gugrel mit 139 kg.
Die letzte Tagesgruppe die 63 kg der Damen sah 11 Teilnehmerinnen, wobei Rocio Zelaya (Harland) nur für die U23 ÖM startberechtigt war. Es fehlte die Titelverteidigerin Dr. Paula Zikowsky (Lochen). Damit waren mit der Staatsmeisterin von 2024 Skye Tappeiner (VÖEST), Lilian Wagnsonner (Gitti City), Leonie Bernhard (AV Graz) und Nadja Grossmann (Lochen) vier Athletinnen auf Gold aus. Leonie Bernhard, die viertplatzierte von 2025 begann bei 72 kg mit einer gültigen Hebung, Skye Tappeiner folgte mit gültigen Erstversuch bei 76 kg, Bernhard holte sich die Führung mit 77 kg zurück, Wagnsonner mit ungültigen Erstversuch bei 79 kg, Tappeiner mit gültigen 2. Versuch bei 79 kg. Wagnsonner scheiterte erneut an der 79 kg Marke im Zweitversuch, nun wurden 80 kg aufgelegt. Grossmann misslangen der erste und zweite Versuch, jetzt kam Bernhard bei 80 kg auf die Bühne und schaffte die Last gültig abzuschließen. Jetzt wieder Wagnsonner, sie erhöhte trotz zwei ungültiger Versuche bei 79 kg auf 80 kg und sie konnte auch diese Last nicht gültig abschließen, damit war ihr Medaillentraum gescheitert. Grossmann bewältigte im dritten Versuch die 80 kg und setzte sich nun hinter Bernhard und vor Tappeiner erstmals auf Platz zwei. Aber Skye Tappeiner hatte noch einen Versuch ausständig. Sie wählte 82 kg und sie bezwang auch diese Last, damit ging sie in Führung.
Im Stoßen begann Leonie Bernhard mit einem gültigen Versuch bei 92 kg, ihr folgte Skye Tappeiner mit gültigen 95 kg. Bei 96 kg stieg Nadja Grossmann in Konkurrenz ein, sie brachte die 96 kg zur Hochstrecke jubelte und dann sah sie auf der Wertungsanlage das der Versuch wegen Nachdrückens ungültig bewertet wurde. Dann benahm sich Grossmann nicht gerade fein wurde vom Kampfgericht disqualifiziert aus dem Wettkampf genommen. Das Ganze störte den Wettkampfablauf der der letzten zwei Heberinnen, Bernhard scheiterte bei 97 kg und 98 kg, Tappeiner schaffte 99 kg im Zweitversuch und war damit Staatsmeisterin 2026 mit 181 kg vor Bernhard mit 172 kg und auf Platz drei Petra Schmutzer mit 140 kg im Zweikampf.
Tag 3
Wieder bei schönstem Wetter wurde der dritte Wettkampftag begonnen, es sah die Klasse bis 69 kg der Damen. Ein gutes Duell stand an. Acht Teilnehmerinnen waren dabei, ein gutes Duell um Platz eins bis drei stand an, wobei Alina Novak unter Insidern die Favoritin war.
Nach ihre Verletzungspause ließ es Victoria Steiner (KSV Rum) noch etwas ruhiger angehen, sie begann sicher bei 73 kg, ihre Vereinskollegin Mag. Elisabeth Thönig startete bei 76 kg, Steiner erhöhte auf 77 kg mit einem gültigen Versuch, Thönig konterte mit gültigen 79 kg. Steiner konnte ebenfalls die 79 kg bewältigen. Die 80 kg im dritten Versuch brachte Elisabeth Thönig auch noch gültig in die Wertung. Nun betrat Alina Novak die Wettkampfbühne, scheiterte zuerst bei 82 kg, der zweite Versuch funktionierte allerdings. Die von ihr geforderten 87 kg in ihrem letzten Reißversuch konnte sie nicht mehr gültig abschließen.
Das Stoßen begann Thönig bei 99 kg, Steiner stieg bei 100 kg in den Wettkampf mit gültigen Versuchen ein. Novak begann mit einer gültigen Hebung bei 104 kg hatte nun 186 kg im Zweikampf stehen. Thönig brachte ebenfalls die 104 kg zur Hochstrecke und hatte 184 kg erreicht, Steiner folgte mit gültigen 105 kg und ebenfalls 184 kg im Zweikampf erreicht, aber da Thönig vorher das Zweikampf Resultat erreicht hatte lag sie vor ihr. Thönig scheiterte im dritten Versuch bei 105 kg, Steiner ging auf 106 kg brachte den Versuch zur Hochstrecke aber wegen Nachdrücken wurde der Versuch als ungültig bewertet. Damit war klar Staatsmeisterin 2026 ist wie 2025 Alina Novak. Sie hatte noch zwei Versuche offen, scheiterte aber bei 109 kg und 112 kg ganz knapp.
Die letzte Startgruppe am Samstag, waren die Gewichtsklassen 77 kg – 86 kg und + 86 kg der Damen. In der 77 kg Klasse gab es mit 33-jährigen Wienerin von Hercules Leopoldstadt ein neues Gesicht am Podest, sie siegte mit 171 kg im Zweikampf überlegen vor Tamra Norz vom KSV Rum die 152 kg in der Totale ablieferte und der 25-jährigen Welserin Karolin Palmstorfer mit 135 kg in der Totale.
Die 86 kg sah Lena Raidel von der Union Lochen mit einem Gesamtergebnis von 181 kg als Siegerin. Dahinter Viktoria Dworschak vom AKH Vösendorf mit 170 kg und auf Platz drei die Vorjahrsmeisterin Stefanie Waldkircher vom Badener AC mit 167 kg.
In der Klasse über 86 kg war Österreichs Olympiaheberin und 40-fache Medaillengewinnerin bei Welt.- und Europameisterschaften Sarah Fischer vom ACU-Krems am Start. Im Reißen bewältigte sie im zweiten Versuch 100 kg, der dritte Versuch bei 103 kg misslang ihr. Im Stoßen dann Dramatik, ihre Rückenprobleme waren wieder da, so konnte sie zwar die 122 kg jedes Mal locker aber beim Ausstoßen warf sie immer das Hantelgewicht nach hinten ab. Der dritte Entscheidende Versuch konnte sie aber mit letzter Anstrengung gültig abschließen und hatte am Ende 222 kg im Zweikampf im Protokoll stehen. Auf Platz zwei die 34-jährige Polizistin aus Dornbirn Anna Maria Jäger mit 175 kg im Zweikampf und auf Rang drei Leonie Rauscher von der Gitti City Stockerau mit 132 kg.
Auszug aus der Homepage von Sport Austria
Der Reihe nach: Mit der Open-Air-Bühne am Wiener Rathausplatz erhielten die Staatsmeisterschaften im Gewichtheben endlich jenen Rahmen, den sich Fischer seit Jahren wünscht. Entsprechend groß war die Vorfreude. Im Reißen lief alles nach Plan, die 25-jährige Niederösterreicherin (Klasse +86 kg) meisterte die 100 kg souverän. Das Stoßen wurde dann zum Fight – mental und körperlich.
Fischer scheiterte beim ersten und zweiten Versuch an den 122 kg, ein Raunen ging durch die vollgefüllte Tribüne. „Nach dem zweiten Fehlversuch habe ich wirklich schon ein bisschen gezweifelt. Ich habe versucht, irgendwie fokussiert zu bleiben“, so Fischer. Im dritten und letzten Versuch streckte sie die Hantel unter lautstarkem Jubel in die Höhe – 27. Staatsmeistertitel statt purer Enttäuschung.
„Beim Aufwärmen habe ich 118 kg locker geschafft, deshalb war ich sehr überrascht. Zum Glück habe ich es irgendwie geschafft. Ich weiß nicht wie, aber ich bin sehr erleichtert“, atmete die Olympia-Zehnte auf. Die Erleichterung war sichtbar: Nach dem gültigen Versuch nahm sie auf den Stiegen neben der Bühne Platz und schlug die Hände vor das Gesicht. „Mein ganzer Körper hat gezittert. Das war pures Gefühls-Chaos.“
Beruhigt wurde Fischer von Trainer und Vater Ewald, der während des Wettkampfs angespannter wirkte als seine Tochter. „Nach dem ersten Versuch im Stoßen hat sie gemeint, dass der Rücken zugemacht hat. Da hatte ich schon Erinnerungen an 2015.“ Gemeint ist die ÖSTM vor elf Jahren, als Fischer als 15-Jähriger im Reißen kein gültiger Versuch gelang. Dieses Mal gab es ein Happy End.
Fischer: „Wenn ich zu nationalen Wettkämpfen fahre, erwartet jeder den Titel. Vielleicht hat das mit der großen Bühne, den vielen Leuten und der Hitze dazu beigetragen. Aber es ist egal, ich habe gewonnen – Ende gut, alles gut.“ Fischers Blick richtet sich bereits nach vorne, sie hat große Ziele. „Die Olympischen Spiele Los Angeles 2028 stehen ganz oben, das will ich unbedingt schaffen. Auf dem Weg dorthin wären die Europaspiele 2027 in Istanbul cool.“
Die Punktbesten bei Frauen waren die 18-jährige Veronika Honcharova (VÖEST) mit 246,04 Punkten vor der 25-jährigen Sarah Fischer (ACU Krems) mit 241,16 Punkten und der 23-jährigen Skye Tappeiner (VÖEST) mit 239,95 Punkten.
Bei den Herren setzte sich Vizemeister mit 315 kg im Zweikampf Hmayak Misakyan (VÖEST) mit einem Körpergewicht von 83,5 kg und 393,31 Punkten ganz knapp gegen den Sieger der 88 kg Klasse Dominik Certov (AKH Vösendorf) mit 316 kg im Zweikampf mit einem Körpergewicht von 84,10 kg und 393,07 Punkten und Paul Majer (Badener AC) mit 380,92 Punkten durch.
Die Vereinswertung sicherte sich der SK VÖEST mit 122 Punkten vor der Union Lochen mit 100 Punkten sowie FAK Goliath Wien mit 91 Punkten durch.
Report: Conny Högg
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2026.06.04-06 - STEM u. ÖM U15-U23 - M-u.-W - Wien - Ergebnisbuch_V2
Super Stimmung herrschte an den zwei Wettkampftagen bei der 23. Austragung des Juniors Battle in der Ing. Peter Schnabl Halle in Lochen am See. Großes Lob an die Union Lochen und seinen sehr vielen Mitarbeitern, sie meisterten das Turnier wie schon immer sehr gut. Weiterlesen





















