Finale der Damen-Bundesliga 2021

Das Finale der Damenbundesliga 2021, ausgetragen am 13.11.2021 in der Stockerauer Gitti-City, stand ganz im Zeichen der Covid-19 Maßnahmen. Nur genesene oder geimpfte Personen, die zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorweisen konnten, war im Veranstaltungsbereich zugelassen. Es hatten sich diesmal auch nur 2 Mannschaften angemeldet, nachdem es in der Vorrunde noch 8 gewesen waren.

Die Damen am Start zeigten sich von diesen ungünstigen Randbedingungen aber gänzlich unbeeindruckt. In einem spannenden Wettkampf setzte sich die Staffel des Landesverbands Steiermark überraschend klar gegen die Auswahl des Landesverbands Oberösterreich durch. Stärkste Starterin des Abends wurde Victoria Hahn aus Linz mit 233,18 Sinclairpunkten. Mit 88kg im Reißen lieferte sie eine gute Leistung ab, nach gültigen 100kg im Stoßen steigerte sie auf 107kg. Die 195kg, die sich daraus ergeben hätten, wären neuer Österreichischer Zweikampfrekord in der Kat. -71kg gewesen, Vici scheiterte aber 2 x beim Umsatz. Ebenfalls über 200 Punkte erreichte ihre Teamkollegen Marie-Sophie Holzinger, die mit 74kg im Reißen und 90kg im Stoßen aufzeigen konnte. Die Ranshofnerin Claudia Krepper trug sich bei den Masters mit neuen Rekordmarken ein.

Die Athletinnen aus der Steiermark setzten sich dank einer konsequent starken Mannschaftsleistung durch. Gleich 3 Damen erreichten ein Resultat über 200 Punkten, die erst 16jährige Sophia Stieg lag mit 194,67 Punkten knapp dahinter. Stärkste Steirerin wurde Anna Prattes mit 75kg im Reißen, 95kg im Stoßen sowie 209,32 Sinclairpunkten. Die höchste Zweikampfleistung zeigte Johanna Pfeilstöcker aus Bruck a.d. Mur. Das ebenfalls erst 16 jährige Talent hatte im August mit Medaillen bei der U17 Europameisterschaft aufhorchen lassen, kurz danach bei der U17 Weltmeisterschaft in Saudiarabien mit einem 4. Platz die Sensation knapp verpasst. Man darf auf ihre Leistungsentwicklung im kommenden Jahr gespannt sein.

840,49 Punkte ergaben sich am Ende als Mannschaftsleistung für die Steirerinnen, 783,89 erreichte die Staffel der Oberösterreicherinnen.

Es bleibt zu hoffen, dass die aktuelle Welle die letzte Covid-19 Welle sein wird und schon im nächsten Jahr wieder die Normalität einkehrt, die entsprechend große Starterfelder und volle Zuschauerränge ermöglicht. Die Leistungen unserer Damen sind jedenfalls sehenswert, das Potential für weitere Steigerungen durch viele junge Athletinnen gegeben.

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